Die Stadt konsequent entwickeln: Die Bürgermeister-Partei gibt weiter die Themen vor …

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Bürgermeister Mandi Katzenmayer freut sich über das Engagement des politischen Nachwuchses.

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Die Bludenzer Volkspartei mit Bürgermeister Mandi Katzenmayer kann auf eine Vielzahl an Projekten, Impulsen und Dialogen mit und für die Bevölkerung verweisen.

Die Großprojekte Valblu und Innenstadt

Die Sanierung der Innenstadt geht konsequent weiter. Einige Bereiche wurden 2016 abgeschlossen. Mit einem runderneuerten Nepomukbrunnen hat die Stadt ihr Herz zurückbekommen. „Unsere Innenstadt ist ein Juwel, und wir freuen uns, dass diese Sanierungsmaßnahmen greifen. Wir bedanken uns insbesondere bei den Anrainern und den Händlerinnen und Händlern für deren Geduld“, zeigt sich Bürgermeister Mandi Katzenmayer überzeugt, dass mit dieser 5 Millionen-Investition auch bessere Rahmenbedingungen für Betriebsansiedelung, Handel und Gastronomie gegeben sind. Im Jahr 2017 stehen die nächsten Bauetappen an.

Der Neubau des Valblu-Freibades wurde in seinem finalen Entwurf von ÖVP und Grünen beschlossen. „Zudem habe ich mich stark dafür eingesetzt, dass der Sauna-Bereich ebenso im ersten Bauabschnitt umgesetzt wird“, gibt Bürgermeister Katzenmayer die Richtung vor. Der Spatenstich ist mittlerweile erfolgt, im Sommer 2017 soll das Freibad eröffnet werden, im Herbst 2017 die neue Sauna. Bludenz investiert rund 10 Millionen Euro in ein modernes Stadtbad, das mit dem 50-Meter-Becken auch wettkampftauglich bleibt.

Stadtbudget als Zukunftsstrategie

Es liegt in der Natur der Sache, dass Oppositionsparteien die Arbeit der Regierung kritisieren. Umso erfreulicher ist es, dass die Zukunftsstrategie des Stadtbudgets mit 32 von 33 Stimmen nahezu einstimmig genehmigt wurde. „Wir werten das auch als Beleg dafür, dass unsere Finanzpolitik in den letzten Jahren richtig war“, stellt Bürgermeister Katzenmayer fest und verweist auf die Innenstadtgestaltung, den Neubau des Susi-Weigel-Kindergarten mit 5 Gruppen, das neue Rettungsheim oder das Eichamt. Bludenz reagiert mit der Zukunftsstrategie auf explosionsartig steigende Sozial- und Gesundheitsausgaben. So wird die Stadt in den kommenden Jahren wieder mehr Spielraum bekommen. Zudem werden auch die Politikergehälter um 10 Prozent gekürzt. „Ein Anliegen, das wir schon vor einem Jahr umsetzten wollten, aber keine einheitliche Linie mit allen Fraktionen finden konnten“, ergänzt Klubobman Luis Vonbank. Die große Einstimmigkeit in der Finanzpolitik basiert auf der verbindlichen Art von Joachim Heinzl, der bis 30. November dieses Ressort mit großer Weitsicht verantwortet hat.

Bildung als zentrales Anliegen

Die Bildungslandschaft befindet sich im Umbruch. Zeitgemäßes Lernen bedarf neuen Raumaufteilungen, Ganztagsbetreuung braucht Freiraum. Das Bildungskonzept für die die schulische Infrastruktur liegt vor, ein Grundsatzbeschluss zum Bau einer neuen Volksschule soll gefasst werden. Ebenso liegen Sanierungs- und Verbesserungetappen sämtlicher Schulen vor. Erfreulicherweise konnte mit der Firma Getzner eine weitere Kleinkindbetreuung gestartet werden. „Wir nehmen Kinder und Jugendliche sehr ernst und wollen die besten Rahmenbedingungen anbieten“, bringt es Bürgermeister Katzenmayer auf den Punkt, der gleichzeitig auch Bildungsstadträtin Karin Fritz für deren umsichtige Arbeit dankt.

Wirtschaftspolitik schafft Rahmenbedingungen

Mit Wirtschaftsstadträtin Kerstin Biedermann-Smith ist ein Profi im Bereich Standortpositionierung für Bludenz am Werk. „Mit dem Leitbild und dem Positionierungsprozess können wir unsere Wahrnehmung schärfen“, erläutert die Stadträtin. Politik kann nicht in die Wirtschaft eingreifen, der Markt regelt sich selbst. Aber Politik schafft Rahmenbedingungen. „Darum haben wir das Stadt-Frühstück ins Leben gerufen. Wir fördern den Austausch und den Dialog mit den Unternehmen“, ergänzt Kerstin Biedermann-Smith. Diesen Dialog wird die Bludenzer Volkspartei im kommenden Jahr mit regelmäßigen Unternehmer-Stammtischen und Impulsgesprächen weiter ausbauen. Zudem zeigt sich eine erfreuliche Bautätigkeit in der Stadt. „Eine Stadt kann nur durch zivilgesellschaftliches Engagement gestaltet werden. Daher schätzen wir uns glücklich, dass die Firma Getzner in der Innenstadt Dienstleistung und Gastronomie ermöglicht“, so Biedermann-Smith.

Stadtmarketing

Kerstin Biedermann-Smith ist auch für das Stadtmarketing politisch verantwortlich. Die Märkte wurden 2016 weiter verbessert, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgemeinschaft trägt Früchte. Aber auch der Tourismusverein mit Obmann Alfons Feurstein engagiert sich für die Stadt. Im letzten Jahr konnte der Waldlehrpfad saniert werden, was zur Attraktivierung unseres Naherholungsraumes beiträgt. Der Römerweg von Braz nach Bludenz wird aktuell projektiert. Im kommenden Jahr wird es erstmals ein Stadtfest geben. Und mit großer Freude blicken wir auf das Street Food Festival, Shakespeare am Berg und den Christkindlmarkt zurück. Alle drei Events werden auch 2017 wieder auf dem Programm stehen.

Kultur bewegt die Stadt

Auch die Kulturarbeit kann sich sehen lassen. Johann Bandl hat Mitte des Jahres die Agenden von Christoph Thoma übernommen. Zu Jahresbeginn hatte Thoma noch die Kulturfabrik gestartet, einen Diskurs mit Bürgerinnen und Bürger über einen zeitgemäßen Kulturbegriff. Stadtrat Johann Bandl wird gemeinsam mit Bürs und Nüziders 2017 diesen Dialog weiter ausbauen. Die Finanzierung erfolgt über eine Leader-Förderung. Bandl konnte zudem die erste Sommerausstellung des großartigen Künstlers Marbod Fritsch eröffnen. Christoph Thoma war es im Frühjahr noch gelungen, erstmals die Jugendmusik der Stadtmusik zu einem Konzert in der Remise zu motivieren. „Wir öffnen unsere Kulturräume für die Arbeit unserer Vereine“, so Stadtrat Bandl, der diesen Weg auch 2017 fortsetzen wird. Ein Kernprojekt im kommenden Jahr wird eine Neuausrichtung der Verwaltungsstruktur des Bludenzer Kulturangebotes geben. „Wir prüfen eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit von Bludenz Kultur und dem Verein allerArt“, freut sich Hansi Bandl auf diese Herausforderung.

Fahrradkonzept

Im Koalitionsabkommen zwischen der ÖVP und den Grünen ist definiert, dass konsequent sanfte Mobilität ausgebaut werden soll. So konnte in diesem Jahr ein Fokus auf das Fahrrad gelegt werden. „Wir haben SPÖ-Verkehrsstadtrat Wolfgang Weiss eingeladen und aufgefordert, in seinem Ressort Verbesserungen für Fahrradfahrer aufzubereiten“, so Klubobmann Luis Vonbank, der somit einmal mehr darauf verweist, dass die ÖVP sehr darauf Wert legt, alle Parteien in die Stadtentwicklung einzubinden. Die Verbesserungsvorschläge werden aktuell diskutiert und sollen sukzessive umgesetzt werden.

Straßenbau

In diesem Jahr wurden weitere Brücken- und Kanalüberprüfungen durchgeführt. Ein Millionen-Projekt stellten zudem die Kanalarbeiten in der Halde dar. „Auch hier danke ich den Bewohnerinnen und Bewohnern der Halde für deren Geduld“, verweist Bürgermeister Katzenmayer auf die umfangreiche Baustelle. Weitere Maßnahmen stehen an, so auch die versprochene Sanierung des Winkelbühelweges. „Wir wissen, dass wir das schon vor zwei Jahren machen wollten, bitten aber um Verständnis, dass wir nicht eher mit der Sanierung beginnen konnten. Und parteipolitisches Kleingeld auf Kosten der Bevölkerung zu wechseln, ist nicht der Stil der Bludenzer Volkspartei“, schließt Klubobmann Luis Vonbank.

JVP Region Bludenz

Die Bludenzer Volkspartei muss sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Seit dem Frühjahr ist eine wiedererstarke JVP als Jugendorganisation aktiv. Samra Husic, Ceyda und Cenk Dogan sowie Daniel Bickel sind junge Funktionäre, die sich um Fragen der Jugend, aber auch der Integration und des Zusammenlebens stellen.

Die Bludenzer Volkspartei gestaltet die Stadt und wird sich auch 2017 den vielfältigen Herausforderungen zur positiven Entwicklung von Bludenz stellen.

 

 

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