Kulturpolitik muss die Stadt gestalten

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Planungen für die erste städtische Sommerausstellung laufen Hochtouren: Künstler Marbod Fritsch und Kulturstadtrat Thoma.

Sommerausstellung der Stadt bekommt mit dem erfolgreichen Künstler Marbod Fritsch ein Gesicht.

Kulturstadtrat Christoph Thoma nimmt seine Funktion als gewählter Stadtrat sehr ernst und setzt auch im Wissen, dass er Bludenz bald verlassen wird, noch zahlreiche Impulse. „Die erste Sommerausstellung der Stadt in der Remise soll ein Spiel mit der Kunst werden“, so Thoma.

Der international erfolgreiche Vorarlberger Künstler Marbod Fritsch wird erstmals in Form einer Personale seine Werke in Bludenz präsentieren. Seine Ausstellungen führten ihn durch Österreich bis nach Kanada. Seine Installationen prägten in der Vergangenheit mehrfach den öffentlichen Raum in Vorarlberg. Die Bahnschranke im Harder Seebecken, der „Fallen Man“ im Feldkircher Reichenfeld, der „sleeping artist“ im Lecher Auenfeld oder den Kreisverkehr in Nenzing sind inspirierende Bespielungen der heimatlichen Landschaft. „Wir werden mit Marbod Fritsch auch Begegnungen mit der Bevölkerung ermöglichen, wir wollen auch einen Zugang zu Malerei und Bildender Kunst aufzeigen“, stellt Christoph Thoma seine Strategie vor.

Bludenz lebt vom Engagement vieler Kulturschaffender. Die vielseitigen Musikvereine, Chöre, aber auch die Funkenzünfte stellen Kultur und Gesellschaft in den Vordergrund, der Verein allerArt schafft Begegnungen mit internationaler Kunst.

Langfristige Planungen sind gerade im Kulturbereich von großer Bedeutung. Kulturpolitik soll einen Rahmen vorgeben.

„Politiker müssen verstehen, was die Menschen bewegt, wo der Schuh drückt, wie man rasch Lösungen finden kann. Wobei immer klar sein muss, dass die Kompetenzen eines Politikers auch realistisch gesehen werden müssen“, ergänzt Stadtrat Thoma.

In Sachen kultureller Nutzung soll Bludenz breit aufgesellt sein, das sei ein Wunsch von Kulturschaffenden und -vereinen. Bludenz soll landesweit kulturell wahrgenommen werden, daher brauche es das breite Angebot, aber auch die Spitze. „Daher ist es mir persönlich wichtig, dass es landesweite Kooperationen und weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlende Angebote gibt“, freut sich der Christoph Thoma auf die erste Sommerausstellung.

 

 

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